Die neuen Einrichtungen der wohnortnahen Gesundheitsversorgung in Südtirol
Gemeinschaftshäuser, Gemeinschaftskrankenhäuser, Wohnortnahe Einsatzzentralen, Rufnummer 116 117: kurz und knapp erklärt
Der Hintergrund: Warum die wohnortnahe Versorgung stärken und ausbauen?
Die Stärkung und der Ausbau der wohnortnahen (territorialen) Gesundheitsversorgung ist eines der Hauptziele im Regierungsprogramm der Südtiroler Landesregierung 2023-2028. Gleichzeitig sieht auch der staatliche Wiederaufbau- und Resilienzplan (der sogenannte „PNRR“) die Errichtung von Strukturen der wohnortnahen Betreuung wie Gemeinschaftshäuser ("Case della comunità“) und Gemeinschaftskrankenhäuser („Ospedali di comunità“) in ganz Italien vor.
Die in Südtirol bereits seit Jahrzehnten als funktionierendes Modell der territorialen Versorgung bestehenden Gesundheits- und Sozialsprengel erhalten durch die Gemeinschaftshäuser nun gewissermaßen ein „Upgrade“ (Gemeinschaftshäuser sind nichts anderes als ausgebaute Sprengel) sowie eine Ergänzung durch die neuen Gemeinschaftskrankenhäuser.
Jene Sprengeleinrichtungen und -stützpunkte, die nicht zu einem Gemeinschaftshaus ausgebaut werden, bleiben als Sprengel bestehen und erfahren im Netzwerk mit den ausgebauten und neuen Einrichtungen ebenfalls eine Aufwertung.
Auf der Kartographie der Dienste und Einrichtungen finden sich alle Gesundheits- und Sozialeinrichtungen Südtirols.
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