Die Wohnortnahen Einsatzzentralen (WONE)
Was sind Wohnortnahe Einsatzzentralen (WONE)?
Wohnortnahe Einsatzzentralen (Abkürzung WONE) sind organisatorische Einrichtungen, die den Patientinnen und Patienten beim Übergang von einem Betreuungsbereich zum anderen helfen und die Zuweisung einer Person an die verschiedenen Einrichtungen im Hintergrund koordinieren.
Dies kann z.B. beim Übergang von der stationären Versorgung im Krankenhaus zur wohnortnahen Betreuung im Sprengel oder zu Hause der Fall sein: Dort unterstützt die Wohnortnahe Einsatzzentrale diesen Übergang beispielsweise durch Weitergabe von Informationen zur Entlassung an die Dienste der wohnortnahen Versorgung. Ein anderes Beispiel: Wenn nach einem Krankenhausaufenthalt die Unterbringung in einem Seniorenwohnheim nötig sein sollte, ist die WONE bei der Suche nach einem Heimbetreuungsplatz behilflich.
Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das: Die WONE unterstützt die Organisation der weiteren Betreuung im Hintergrund. Sobald ein Übergang zwischen verschiedenen Versorgungsbereichen notwendig ist, wird sie von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten oder den zuständigen Diensten eingebunden, um die nächsten Schritte zu koordinieren und einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Es ist für die Bürgerinnen und Bürger nicht nötig, die WONE selbst zu aktivieren, sondern sie wird bei Bedarf automatisch hinzugezogen.
Es gibt landesweit 5 Einsatzzentralen (Bozen, Neumarkt, Meran, Brixen, Bruneck), die im Hintergrund als Prozessbegleiter mit Informations- und Vermittlungsaufgaben operieren und die Patientinnen und Patienten beim Übergang von einem Betreuungs-Setting zum anderen unterstützen, sodass dieser nahtloser und sicherer ist.
Letzte Aktualisierung: 06/05/2026